Yamaha Products

Unsere Leistungen

Pressestimmen YAMAHA XT660Z Ténéré ABS
Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 
Yamaha News - Presse

ES IST NICHT DIE RATIONALE ENTSCHEIDUNG, die einen zur Ténéré bringt, sondern ein Verlangen. Es ist der Wunsch, runterzukommen vom Leistungswettkampf im Motorradbau, rauszukommen aus dem mit Terminen überfüllten Alltag und ebensolchen Straßen. Da kommt die XT grad recht.

„Die Yamaha XT 660 Z ist für die große Tour eindeutig besser gerüstet. 23 Liter fasst ihr konventionelles Spritfass mit weit heruntergezogenen Flanken rechts und links vom kaum sichtbaren Einzylinder, erlaubt Reichweiten von locker 550 Kilometern, während die GS schon nach 400 Kilometern trocken läuft.“

 

„Großen Menschen mit und ohne Fernweh hingegen liegt wegen des entspannteren Kniewinkels und der weiter hinten angeordneten Fußrasten die Sitzposition auf der Ténéré eindeutig mehr.“

„Die hochbeinige XT mit ihren stabilen Alu-Koffern, ihrer massiven 43er-Gabel, ihrem Lenker mit vertrauenerweckender zusätzlicher Querstrebe und der Doppelscheibenbremse vorn kommt nicht nur „abenteuerlicher“ sondern auch deutlich solider rüber als die BMW.“

„Um so erstaunlicher ist es, dass der eine (der Yamaha-Motor) den satten Single-Schlag zelebriert, während der Münchner Einzylinder ganz zivilisiert, ja, beinahe synthetisch daherkommt. lm Klartext: Der XT-Motor ballert, der BMW-Motor pöttert.“

„Der eine liefert eine starke Drehzahlmitte ab, läuft zwischen 3000/min und 6000/min zur Hochform auf, der andere entwickelt sein Temperament dort, wo man es von einem Einzylinder gerade nicht erwartet, nämlich ganz tief im Drehzahlkeller und in hohen Drehzahlregionen. Mit dem Ergebnis, dass sich der in seinen Grundfesten doch deutlich ältere Japan-Single subjektiv als der lebendigere Antrieb präsentiert.“

„Dass man der Ténéré mehr zutraut als der BMW, liegt also weniger an der Performance an sich als an dem wertigeren Auftritt. Egal, ob massive Aluminium-Schwinge statt einfacher Stahlprofile oder Faltenbälge statt ungeschützter Gabelholme - sie scheint für wochenlange Zweierbeziehungen im Outback besser gerüstet. Und das, obgleich Yamaha die ABS-Version extra auf den Straßeneinsatz hintrimmte. Statt 210 und 200 Millimetern verkürzten die Japaner den Federweg auf 160 und 15O Millimeter vorne und hinten, um den rustikalen ABS-Regelintervallen angemessen zu begegnen, während die BMW jeweils 210 Millimeter bietet.“

„Bei der Yamaha verbeißen sich zwei Doppelkolbensättel in 298-Millimeter-Scheiben - und bringen die Fuhre nicht nur messbar früher zum Stehen, sondern lassen sich auch feinfühliger dosieren. MOTORRAD-Messungen auf einer Passabfahrt aus 75 km/h ergaben: Solo stand die Yamaha über einen Meter früher, mit Sozius waren es knapp zwei Meter.“

„Die Schräglagenfreiheit der Sertäo wird linksherum durch den willenlos herumbaumelnden Seitenständer begrenzt, während bei der Ténéré so schnell nichts aufsetzt. Dazu bieten die Yamaha-Federelemente eine feine Rückmeldung und halten obendrein für den Zwei-Personen-Betrieb die größeren Reserven bereit.“

 

Nicht auf Anhieb vom Original zu unterscheiden: Die ABS-Version mit niedriger Sitzbank

Motorradabenteuer 03/2011

Test YAMAHA XT660Z Ténéré ABS

„Zu den großen Pluspunkten der Yamaha zählt auf jeden Fall die erstaunlich hochwertige Verarbeitung und die vielen liebevollen Details, die in Zeiten knapper Kassen nicht mehr selbstverständlich sind. So besitzt diese Enduro beispielsweise Fußrastenausleger hinten, die am Heckrahmen verschraubt sind, eine fein gemachte Alu-Schwinge und eine rahmenfeste Verkleidung, die durchaus ihrem Namen gerecht wird.“

„Denn auf der XTZ lässt es sich sehr ordentlich verreisen. Die Sitzposition vorn ist aufrecht und entspannt. Die Sitzhöhe misst zwar immer noch stolze 860 Millimeter, aber selbst Fahrer um die 1,75 Meter finden hier noch einen sicheren Stand.“

 

„Die Sitzbank selbst wurde nicht auf Teufel komm raus abgepolstert, um die Sitzhöhe möglichst gering zu halten. Die bietet erstaunlich hohen Sitzkomfort, auch für längere Etappen. Was in Kombination mit dem weiterhin an Bord befindlichen großen 23 Liter Tank auch durchaus wörtlich zu nehmen ist. Bei durchschnittlich 4,9 Liter Super auf 100 Kilometer sind vier Stunden und mehr im Sattel der XTZ durchaus möglich.“

„Beim Fahrwerk haben die Techniker nicht mal eben die Hebelumlenkung des angelenkten Federbeins modifiziert, um die 860 mm Sitzhöhe zu erzielen, nein, sie haben vorn und hinten die Federwege gekappt, um die ausgewogene Balance der Maschine beizubehalten.“