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Mit einem vierten und einem fünften Rang endete für Yamaha Motor Deutschland Fahrer Jörg Teuchert kein einfaches IDM-Wochenende auf dem Salzburgring. Der Franke hatte das ganze Wochenende mit der Highspeed-Strecke zu kämpfen und kam nicht über einen siebten Startplatz hinaus. Teamkollegin Nina Prinz, die ihren Aufwärtstrend fortsetzen konnte, sicherte sich Startplatz 14 und der dritte YZF-R1 Pilot, Lukasz Wargala, fuhr im Zeittraining auf Position 25.
Im ersten Rennen erwischte Teuchert einen guten Start und bog als Dritter in die Schikane nach Start-Ziel ein. Hinter Tode und Chris Burns, ging es für Teuchert durch die Nocksteinkehre auf die lange Bergaufpassage, auf der Teuchert während des gesamten Wochenendes Zeit liegen ließ. Teuchert war in den ersten Runden in der Lage, das Tempo der Spitze mitzugehen, musste sich aber in den folgenden Runden dem späteren Sieger Werner Daemen, Andreas Meklau und Arne Tode geschlagen geben. Am Ende überquerte Teuchert mit seiner YZF-R1 als Vierter mit 2,847 Sekunden Rückstand den Zielstrich und verpasste knapp mit 0,048 Sekunden Rückstand auf Tode einen Podiumsplatz.
Nina Prinz konnte ebenfalls mit einem guten Start ihre 14 Startposition nutzen und sich um einige Plätze verbessern. Im Startgetümmel in der ersten Schikane musste sie dem gestürzten Filip Altendorfer ausweichen, behielt aber die Nerven und zog hinter Günter Knobloch ihre Bahnen. Wenige Runden später schnappe sie sich den Lokalmatador, musste aber gegen Rennmitte den neunten Rang wieder an Knobloch abgeben. Gegen Ende des Rennens konnte Prinz jedoch erneut attackieren und auf Rang neun das Rennen beenden. Der dritte Yamaha-Motor Deutschland Fahrer Lukasz Wargala fuhr ein einsames Rennen und verpasste mit Rang 18 die Punkte.
Auch im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag begann Teuchert stark und übernahm in der ersten Runde die Führung vor Meklau, Tode und Nebel. Doch auch im zweiten Lauf hielt die Führung des Supersport-Weltmeisters von 2000 nicht lange an und nach einem kleinen Fehler in der Nocksteinkehre musste er tatenlos mit ansehen, wie er chancenlos auf Rang fünf liegend dem Feld hinterherfahren musste. „Ich habe beim Anbremsen der Nocksteinkehre einen kleinen Fehler gemacht und musste einen weiten Bogen fahren, wodurch ich einige Meter auf meine Vorderleute verloren habe. Dadurch war der Windschatten auf der langen Bergaufpassage weg und ich bin nicht mehr ran gekommen“, kommentierte Teuchert seinen Fehler nach dem Rennen. Am Ende sicherte sich Teuchert mit Rang fünf hinter Doppelsieger Damen, Andreas Meklau, Stefan Nebel und Gabor Rizmayer wertvolle Punkte in der Tabelle, die er nach 10 von 16 Rennen mit 196 Punkten anführt. Nina Prinz sicherte sich im zweiten Lauf mit Rang nach harten Zweikämpfen im Mittelfeld Rang 15 und damit den letzten Punkteplatz, während Lukasz Wargala auf Rang 19 ins Ziel kam. |