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Mit einem fünften und einem dritten Platz beim vorletzten Lauf der IDM-Saison 2009 in Assen sicherte sich Yamaha Motor Deutschland Fahrer Jörg Teuchert vorzeitig den Titel in der Superbike-Klasse. Der Franke lag in der Meisterschaft nach seinem Doppelsieg beim Saisonauftakt auf dem Eurospeedway von Beginn an in Führung und liegt zwei Rennen vor Saisonende uneinholbar mit 248 Punkten vor Stefan Nebel (175 Punkte) und Werner Daemen (150 Punkte) auf Rang eins. In der Markenmeisterschaft liegt Yamaha nach 14 von 16 Rennen mit 360 Punkten in Führung.
Mit einem Bombenstart von Platz vier übernahm Teuchert mit seiner YZF-R1 vor 10.200 Zuschauern in der ersten Runde des ersten Rennens die Führung, konnte diese aber nicht verteidigen und musste Platz eins an Martin Bauer abgeben. „Mein Start war bombig, aber ich konnte die Führung nicht halten. Martin war sauschnell unterwegs und ich konnte nicht vorne bleiben“, kommentiert Teuchert die Anfangsphase des Rennens. In den folgenden Runden konnten noch der spätere Sieger Matej Smrz, Andreas Meklau und Raymond Schouten an Teuchert vorbeiziehen, bevor der Franke am Ende als Fünfter den Zielstrich überquerte. Auch im zweiten Rennen hatte Teuchert einen guten Start und konnte sich direkt hinter Martin Bauer auf Rang zwei einreihen. Das Duo legte mit schnellen Runden den Grundstein für ein packendes Rennen, das am Ende Bauer für sich entschied. Wenige Runden vor Ende schaffte Teuchert den Sprung an die Spitze, musste diese aber kurze Zeit später wieder abgeben. „Martin ist extrem stark auf der Bremse und an ihm vorbeizukommen ist nicht einfach. Am Ende der Start-Zielgeraden habe ich es dann einfach versucht und es hat geklappt. Leider hielt meine Führung nicht lange und am Ende musste ich noch Andy vorbeilassen.“ Zwei Runden vor Ende tauchte hinter Teuchert der Österreicher Andreas Meklau auf und schnappte sich in der letzten Runde den sicher geglaubten zweiten Platz von Teuchert, hinter Sieger Martin Bauer.
Weniger Glück hatte Teamkollegin Nina Prinz, die im ersten Rennen nach einem Fahrfehler ihres Vordermanns die Strecke verlassen und sich am Ende des Feldes einreihen musste. „Vor mir hat einer wegen den gelben Flagge so stark gebremst, dass ich nur noch ausweichen konnte und die Strecken verlassen musste, sonst wäre ich ihm voll ins Heck gefahren“, schildert Prinz die Situation. Mit konstant schnellen Rundenzeiten, die für eine Platzierung in den Top 15 ausreichend gewesen wären, kämpfte sich Prinz durch das Feld und konnte zahlreiche Fahrer überholen, bevor Sie am Ende als 22. gewertet wurde. Noch weniger Glück hatte die schnelle Allgäuerin im zweiten Rennen, wo Sie das Rennen bereits in der ersten Runde beenden musste. Prinz wurde von einem umher fliegenden Motorrad eines gestürzten Kollegen getroffen, musste ebenfalls zu Boden. Prinz blieb glücklicherweise unverletzt, musste aber das Rennen vorzeitig beenden
Der dritte Yamaha Motor Deutschland Fahrer, Lukasz Wargala erwischte einen mäßigen Start in das erste Rennen und zog am Ende des Feldes seinen Bahnen. Am Ende überquerte der Pole als 24 den Zielstrich. Im zweiten Rennen verlor Wargala durch den Massensturz in der ersten Runde, in den auch Teamkollegin Nina Prinz verwickelt war, Zeit und reihte sich als letzter Fahrer ein und beendete das Rennen auf Platz 30.
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