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Teuchert kämpft in Assen
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Racing News - SBK-IDM

Mit einer kämpferischen Leistung und den Plätzen 6 und 11 endete für den amtierenden Deutschen Superbike-Meister Jörg Teuchert ein zähes Wochenende beim vorletzten IDM-Lauf in Assen. Teuchert hatte während des ganzen Wochenendes mit Set-Up Problemen zu kämpfen und stand nach dem zweiten Zeittraining am Samstagnachmittag auf einem ungewohnten 19. Startplatz. „Ich bin nur am Rutschen und kann einfach nicht den Speed auf die Strecke bringen, um schneller zu fahren“, schilderte Teuchert am Samstag seine schlechteste Trainingsleistung der Saison. Die beiden Teamkollegen, Didier van Keymeulen und Sascha Hommel machten ihr Sache besser und gingen am Sonntag von den Plätzen 11 und 14 ins Rennen.

 

Im ersten Rennen vor 11.000 Zuschauern auf dem Traditionskurs im niederländischen Assen fand Teuchert jedoch schnell zu alter Stärke zurück und bewies mit einem Bombenstart, dass er das Fahren nicht verlernt hat. „Der Start war bombig und ich konnte direkt an sieben oder achte Kollegen vorbeiziehen. Dann machte ich allerdings einen kleinen Fehler und musste einen weiten Bogen fahren und verlor wieder an Boden“, so Teuchert. In den folgenden Runden konnte der schnelle Franke seine Fahrt allerdings unbeirrt fortsetzen und einen Mitstreiter nach dem anderen überholen. Im Schlepptau von Teuchert fuhr die ganze Zeit Teamkollege Didier van Keymeulen, der ebenfalls einen Kollegen nach dem anderen überholte. Am Ende reihten sich die beiden YZF-R1 Fahrer auf den Rängen sechs und sieben in das Klassement ein.

 

Jörg Teuchert nach dem Rennen: „Das war schon ungewohnt, von so weit hinten zu starten, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Ich habe einfach alles gegeben, denn ich hatte ja nichts zu verlieren.“ Teamchef Michael Galinski: „Wir haben vor dem Rennen noch ein paar Kleinigkeiten an Jörgs Motorrad geändert und das hat sich ausgezahlt. In der Summe hat alles gut gepasst und prima funktioniert.“

 

Das zweite Rennen wurde zweimal gestartet, da es kurz vor Startbeginn anfing zu Regnen. Im dritten Versuch klappt es dann mit dem zweiten Superbike-Rennen am Sonntag, das auf 10 Runden verkürzt wurde und Teuchert sah nach 10 Runden die schwarz-weiß karierte Zielflagge. Didier van Keymeulen stürzte beim ersten richtigen Start und konnte beim Restart nicht mehr teilnehmen. Noch weniger Glück an diesem Wochenende hatte der dritte R1-Pilot aus dem Yamaha Motor Deutschland Team, Sascha Hommel, der in beiden Rennen mit Elektronikproblemen vorzeitig an die Box zurück musste.