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Monza/Italien - 13.05.2007
Ersatzpilot Anthony West, der für das Yamaha World Supersport Team in Monza
an den Start ging, fuhr ein beeindruckendes Rennen und beendete den sechsten
Lauf zur Supersport-WM auf dem dritten Platz. Vor diesem Wochenende war West das
letzte mal 2004 auf einem Viertakter unterwegs, doch der Australier zeigte auch
auf dem für ihn neuen Kurs in Monza eine hervorragende Leistung. Für seinen
vorübergehenden Teamkollegen Broc Parkes endete das Rennen frühzeitig nach einem
technischen Defekt.
West erwischte einen schlechten Start und rutschte von Position 14 auf Platz
18 zurück, bevor er direkt in der ersten Schikane in ein ziemliches Gedränge
verwickelt wurde. Der Australier gab jedoch nicht nach und fuhr bis zur sechsten
Runde auf den sechsten Platz vor. Dort fand er sich in einem Dreikampf mit
Veneman und Fujiwara wider, den er kurzerhand für sich entschied und auf den
amtierenden Weltmeister Charpentier auflief. Innerhalb einer Runde konnte er den
Rückstand auf Charpentier von knapp 1,2 Sekunden gut machen und ihn vor der
Schikane ausbremsen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr West mit 1:50er-Zeiten auch seine
schnellsten Rundenzeiten.
Drei Runden vor Ende des Rennens lief West dann auf Foret und Nannelli auf,
die um Platz zwei kämpften. West konnte sich kurz vor Ende des Rennens in der
Schikane auf Platz zwei verbessern, wurde dann aber kurze Zeit später von Foret
vor der Parabolica-Kurve ausgebremst und kam auf dem dritte Platz ins Ziel
Nach seinem sehr guten Start von Position vier führte Parkes die erste Runde
des sechsten Laufs der Supersport-WM an, hatte aber kein Glück im Rennen. Er
verlor die Führung in Runde drei und fuhr konstant hinter Sofuoglu her, als ein
technisches Problem den Australier stoppte und er seine Siegchancen begraben
musste.
Anthony West, Platz 3
„Das war ein hartes Rennen – ich musste alles
geben, doch es war sehr gut. Mit dem Start und dem achten Platz war ich zuerst
zufrieden und fuhr ein entspanntes Rennen. Dann erkannte ich, dass ich am
Spitzenpulk dran war und gab Gas. Als ich an Foret und Nanelli herangefahren
war, fühlte ich, dass meine Reifen nachließen dachte ich mir, dass ich die
Beiden um Platz zwei kämpfen lassen wollte und auf meine Chance warten wollte.
Das Motorrad fühlte sich sehr gut an und ich wusste nach diesem Wochenende, dass
es auch sehr schnell war. Ich war bisher noch nie so schnell so gut, aber
alleine durch dieses Motorrad habe ich sehr viel Vertrauen gewonnen. Das Team
gehört zu den professionellsten, mit denen ich je gearbeitet habe und ich möchte
mich bei allen für dieses Wochenende bedanken.“
Broc Parkes, Ausfall
„Ich kann es immer noch nicht glauben, wie
viel Pech wir heute hatten. Das Motorrad war sehr gut und mein Start und die
erste Runde waren so gut, das ich es kaum glauben konnte. Sofuoglu war hinter
mir als plötzlich mein Motorrad stehen blieb. Das Team und ich haben hart
gearbeitet und alles für den ersten Sieg an diesem Wochenende gegeben. Auch wenn
es schwer fällt, sollten wir diese Rennen schnell wie möglich vergessen und uns
auf das nächste Rennen in Silverstone konzentrieren. Normalerweise läuft es dort
prima und vergangenes Jahr war ich dort Zweiter.“
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